Handbuch Kategorie-Ebenen.

Installation, Ebenentiefe je Bereich und Verkaufskanal, Darstellung langer Listen, übergeordnete Einträge verlinken, Diagnose und Lizenz. Stand Version 1.0.34.

Systemvoraussetzungen

Shopware 6.7 mit Storefront, PHP 8.2 oder neuer. Das Plugin greift auf die Kategorienavigation zu und setzt shopware/core sowie shopware/storefront in Version 6.7 voraus.

Kein Theme-Build nötig: Die Darstellung läuft über ein eingebettetes Stylesheet. Ein theme:compile ist nach der Installation nicht erforderlich.

Installation

Das ZIP im Shopware-Admin unter Erweiterungen, Meine Erweiterungen hochladen, danach installieren und aktivieren. Anschließend den Lizenzschlüssel eintragen, siehe Lizenz.

Nach dem Aktivieren einmal den Cache leeren. Das Plugin registriert einen Dienst, der die fertige Seite ergänzt, und der wird erst nach einem Neuaufbau des Containers wirksam.

Konfiguration öffnen

Das Plugin bringt ein eigenes Admin-Modul mit. Es liegt unter der Stone & Water Plugin Suite und heißt Einstellungen Kategorie-Ebenen.

Oben auf der Seite wird der Verkaufskanal gewählt. Alle Werte darunter gelten für den gewählten Kanal. Ohne gesetzten Wert gilt der jeweilige Standard.

Ebenen Hauptnavigation

Standard: 3. Anzahl der Kategorieebenen im Kopfmenü, einstellbar zwischen 2 und 10. Der Standardwert entspricht exakt dem Verhalten von Shopware ohne Plugin.

Gezählt wird ab der ersten Kategorieebene. Bei 3 sieht der Kunde die Einträge der Menüleiste, deren Untereinträge und eine weitere Stufe. Bei 4 kommt eine Stufe hinzu.

Erst prüfen, dann setzen: Ein höherer Wert als die tatsächlich vorhandene Tiefe hat keine Wirkung, schadet aber auch nicht. Wie tief der Baum wirklich ist, zeigt die Diagnose.

Ebenen Sidebar

Standard: 3. Anzahl der Ebenen in der Kategorienavigation der Seitenleiste, also im CMS-Element Kategorienavigation. Der Wert ist unabhängig von der Hauptnavigation.

Beide Bereiche benutzen im Kern denselben Dienst. Das Plugin merkt sich je Anfrage, aus welchem Bereich der Aufruf kommt, und hebt die Tiefe nur dort an. Das Offcanvas-Menü auf dem Handy bleibt unberührt und behält das Verhalten des Themes.

Je Verkaufskanal

Alle Einstellungen gelten je Verkaufskanal. Der Kanal wird oben auf der Seite gewählt, gespeichert wird nur für diesen Kanal. So kann ein B2B-Kanal mit tiefem Ersatzteilbaum anders eingestellt sein als ein schlanker Endkundenshop im selben System.

Vorhandene Ebenen prüfen

Der Knopf Ebenen im Shop prüfen zählt, wie viele Kategorieebenen im gewählten Verkaufskanal tatsächlich angelegt sind, und zeigt je Ebene die Anzahl der Kategorien. Damit ist ohne Raten klar, welcher Wert überhaupt etwas bewirkt.

Lange Listen mehrspaltig

Standard: 3 Spalten. Höchstzahl der Spalten für lange Kategorielisten, wählbar zwischen aus, 2, 3 und 4.

Die Einstellung ist eine Obergrenze, kein fester Wert. Wie viele Spalten gebraucht werden, ermittelt das Plugin im Shop aus der Anzahl der Einträge und dem Platz, der nach unten bleibt. Eine Liste mit zwölf Einträgen bleibt einspaltig, wenn sie ohnehin auf den Schirm passt.

Als Spaltenbreite dient die ursprüngliche Breite des Menüs. Die Beschriftungen bleiben dadurch genauso lesbar wie vorher, es stehen nur mehrere Blöcke nebeneinander. Reicht die Breite des Menüs für die errechnete Spaltenzahl nicht aus, wird es genau so weit verbreitert wie nötig und bei Bedarf nach links gerückt, damit es im Fenster bleibt.

Verschachtelte Untermenüs sind ausgenommen: Enthält ein Eintrag der Liste selbst ein Untermenü, bleibt diese Liste unverändert. Sie würde sonst beim Aufklappen abgeschnitten.

Umbruch ab

Standard: 10 Einträge. Ab wie vielen Einträgen eine Liste überhaupt mehrspaltig wird, einstellbar zwischen 4 und 40. Kurze Listen bleiben unangetastet.

Überlauf verhindern

Standard: aktiv. Begrenzt die Höhe einer langen Liste auf den sichtbaren Bereich. Die Höhe wird dabei auf ein Vielfaches der Zeilenhöhe abgerundet, sodass der Kasten immer bündig an einer Eintragskante endet und kein Eintrag halb abgeschnitten wird.

Passt der Inhalt in die errechneten Spalten, gibt es keinen Bildlauf. Passt er nicht, wird senkrecht gescrollt, ohne dass die Seite dahinter mitwandert.

Standard: aktiv. Ein Eintrag mit Untermenü führt beim Anklicken auf seine eigene Kategorieseite.

Viele Themes hängen an solche Einträge einen Umschalter, der den Klick abfängt, teils über ein Element, das über dem Link liegt. Der Eintrag lässt sich dann nicht mehr aufrufen, obwohl die Kategorie eine eigene Seite hat. Das Plugin fängt den Klick eine Stufe früher ab und gibt den Weg zur Kategorie frei.

Solange das Untermenü noch zugeklappt ist, bleibt der erste Klick das Aufklappen. Erst wenn es offen ist, führt ein Klick auf den übergeordneten Eintrag zur Kategorie. Auf dem Handy ergibt sich daraus das gewohnte Verhalten: einmal tippen öffnet, noch einmal tippen ruft auf.

Neuer Tab bleibt möglich: Mittelklick und Klick mit gedrückter Strg- oder Befehlstaste werden nicht angefasst.

Tiefe Ebenen einrücken

Standard: aus. Rückt Untermenüs tieferer Ebenen optisch ein und setzt eine feine Linie davor, damit die Verschachtelung erkennbar bleibt. Die Einrückung wird ausschließlich im Stylesheet gezeichnet, das Markup des Themes bleibt unverändert.

Diagnose im Storefront

Sieht die Darstellung nicht wie erwartet aus, hilft der Parameter ?stawcd=debug in der Adresse. Das Plugin schreibt dann einen Bericht in die Browserkonsole:

  • die aktiven Einstellungen als Übersicht
  • wie viele Listen die Regel trifft, mit Spaltenzahl, Höhe und Breite
  • alle Kategoriecontainer im Dokument nach Bauform gruppiert
  • je längerer Liste die Bedingungen im Einzelnen, sodass ablesbar ist, welche davon nicht erfüllt ist
  • alle Einträge mit Untermenü samt Link und Kategorie-Kennung

Ohne den Parameter gibt das Plugin nichts aus, im normalen Kundenbetrieb bleibt die Konsole still.

Caching und Hosting

Nach dem Speichern verwirft das Plugin die betroffenen Cache-Einträge der Navigation selbsttätig. Liegt ein Reverse-Proxy oder ein CDN vor dem Shop, muss dessen Cache zusätzlich geleert werden.

Im Storefront wird nichts nachgeladen und nichts an einen fremden Server geschickt. Das Stylesheet steht in der Seite, die Berechnung der Spalten läuft im Browser.

Lizenz

Der Lizenzschlüssel wird über die Stone & Water Plugin Suite zugewiesen. Die Prüfung läuft gegen unsere Lizenzplattform und wird zwischengespeichert, im Storefront wird ausschließlich dieser Zwischenspeicher gelesen. Ist der Server einmal nicht erreichbar, bleibt der zuletzt bekannte Stand bestehen.

Ohne gültige Lizenz greifen die Einstellungen im Storefront nicht, der Shop verhält sich wie ohne Plugin. In den Einstellungen erscheint in diesem Fall ein Hinweis.

Problemlösung

Die zusätzlichen Ebenen erscheinen nicht. Prüfe mit der Diagnose, wie viele Ebenen im Verkaufskanal überhaupt angelegt sind, und leere anschließend den Storefront-Cache.

Die Liste läuft weiterhin aus dem Bild. Rufe die Seite mit ?stawcd=debug auf. Steht dort keine Ausgabe, steckt das Plugin nicht in der Seite, dann fehlen Aktivierung, Lizenz oder ein Cache-Durchlauf. Steht dort Treffer der Regel: 0, zeigt die Aufstellung darunter, welche Bedingung nicht erfüllt ist.

Ein übergeordneter Eintrag lässt sich nicht anklicken. Prüfe in der Diagnose unter Einträge mit Untermenü, ob dort ein Link oder eine Kategorie-Kennung gemeldet wird. Fehlt beides, gibt das Theme an dieser Stelle keinen Bezug zur Kategorie aus.

Nach dem Update wirkt nichts. Cache leeren und die Seite einmal hart neu laden, damit der Browser das alte Stylesheet nicht weiterverwendet.

Support

Fragen, Wünsche und Fehlermeldungen gehen direkt an uns. Im Admin-Modul führt der Knopf Feature anfragen zur passenden Adresse, alternativ über die Kontaktseite oder telefonisch unter +49 2555 9997342.

Alle Einstellungen

Jede Einstellung des Plugins mit Standardwert und Erklärung, in derselben Reihenfolge wie im Administrationsbereich. Die Texte stammen direkt aus dem Plugin (Version 1.0.34).

Navigationsebenen

Plugin aktivStandard: an

Ist das Plugin deaktiviert, verhält sich der Shop exakt wie ohne Plugin.

HauptnavigationStandard: 3 Ebenen

Anzahl der Kategorieebenen im Hauptmenü samt Flyout. Ebene 1 ist die Menüleiste selbst. Möglich sind 2 bis 10 Ebenen.

Sidebar-KategorienavigationStandard: 3 Ebenen

Anzahl der Kategorieebenen im CMS-Element "Kategorie-Navigation", also der seitlichen Kategorieliste. Möglich sind 2 bis 10 Ebenen.

Übergeordnete Einträge verlinkenStandard: an

Ein Eintrag mit Untermenü führt beim Anklicken auf seine eigene Kategorieseite. Viele Themes hängen dort einen Umschalter an, der den Klick abfängt - der Eintrag lässt sich dann nicht mehr aufrufen. Solange das Untermenü noch zugeklappt ist, klappt der erste Klick es weiterhin auf.

Tiefe Ebenen einrückenStandard: aus

Rückt Ebene 3 und tiefer optisch ein, damit tiefe Verschachtelungen lesbar bleiben.

Darstellung langer Listen

Shopware begrenzt die Höhe des Menüs nicht und bricht lange Listen nicht um. Bei vielen Unterkategorien läuft die unterste Ebene deshalb aus dem Bild. Diese beiden Einstellungen fangen das ab.

Lange Listen mehrspaltigStandard: 3 Spalten

Höchstzahl der Spalten. Wie viele tatsächlich gebraucht werden, ermittelt das Plugin im Shop aus der Anzahl der Einträge und dem freien Platz. Ist das Menü dafür zu schmal, wird es genau so weit verbreitert wie nötig und bleibt dabei im Bild. Zur Wahl: aus, 2, 3 oder 4 Spalten.

Umbruch abStandard: 10 Einträgen

Kürzere Listen bleiben unverändert einspaltig. Zur Wahl: 4 bis 40 Einträge.

Überlauf verhindernStandard: an

Begrenzt die Höhe auf den sichtbaren Bereich und blendet bei Bedarf einen Bildlauf ein. Damit wird nie etwas abgeschnitten.

Verfügbarkeit

Direkt über Stone & Water

Ab sofort möglich

Monatlich2,99 €
Bester PreisJährlich30,50 €15 % günstiger

Alle Preise netto zzgl. USt.

Lade die kostenlose Plugin Suite herunter und spiele sie im Admin ein, ganz ohne SSH. Darüber installierst und aktualisierst du das Plugin mit einem Klick. Die Lizenz kaufst du direkt bei uns, mit Rechnung von uns und Support direkt vom Entwickler.

Plugin Suite herunterladen+49 2555 9997342

Shopware Store

In Vorbereitung

Das Plugin wird im offiziellen Shopware Community Store gelistet. Installation und automatische Updates laufen dann über den Plugin Manager im Backend, die Abrechnung über deinen Shopware-Account. Sobald verfügbar, verlinken wir es hier.