Handbuch KI Produkt-Bundles.

Von der ersten Erzeugung bis zum Rabatt im Warenkorb: Sets bilden und freigeben, Quellen und Grenzen einstellen, Position wählen - und im Zweifel herausfinden, warum ein Rabatt nicht greift.

Systemvoraussetzungen

Shopware 6.7 mit Storefront, PHP 8.2 oder neuer. Für Läufe im Hintergrund und den geplanten Lauf muss die Nachrichtenwarteschlange arbeiten; der eingebaute Admin-Worker genügt.

Für die KI-Bewertung brauchst du einen eigenen API-Key beim gewünschten Anbieter. Abgerechnet wird direkt dort, es läuft nichts über unsere Server.

Installation

ZIP im Admin unter Erweiterungen hochladen, installieren, aktivieren. Danach den Lizenzschlüssel im Lizenzbildschirm eintragen.

In fünf Schritten einsatzbereit

  • Lizenzschlüssel eintragen und aktivieren
  • Unter Einstellungen die Position auf der Produktseite wählen
  • Größe der Sets und Anzahl je Produkt festlegen
  • Im Reiter Bundles auf „Bundles erzeugen" klicken
  • Ergebnisse prüfen und freigeben
Wichtig: Nur freigegebene Sets erscheinen im Shop. Ein frisch erzeugter Satz ist zunächst offen und für Kunden unsichtbar.

Aufbau der Sets

Produkte je Bundle legt fest, wie viele Produkte ein Set insgesamt enthält, das Ankerprodukt eingerechnet. Bei drei bekommt der Kunde das angesehene Produkt plus zwei Partner.Bundles je Produkt legt fest, wie viele verschiedene Sets für ein Produkt entstehen. Die Sets überschneiden sich nicht: ein Partner, der bereits in einem Set steckt, wird für das nächste nicht erneut verwendet.Kleinere Bundles zulassen erlaubt ein Set mit weniger Produkten, wenn nicht genügend passende Partner gefunden werden. Ausgeschaltet gilt: entweder das Set ist vollständig oder es entsteht gar nicht.

Datenquellen

Warenkorb-Analyse wertet aus, welche Produkte in echten Bestellungen gemeinsam gekauft wurden - die belastbarste Quelle. Mindestanzahl gemeinsamer Bestellungen und Betrachtungszeitraum steuern, wie streng gefiltert wird.Gemeinsam angesehen wertet aus, welche Produkte Besucher innerhalb desselben Besuchs ansehen. Je Besuch wird ein Merkfenster der zuletzt angesehenen Produkte geführt und das aktuelle Produkt mit allen darin gepaart.Gemeinsame Kategorien und Gemeinsame Eigenschaften helfen bei dünner Bestellhistorie. Gleicher Hersteller ist die schwächste Quelle und nur als Notnagel gedacht.

Werden mehrere Quellen aktiviert, addieren sich die Gewichte. Echte Co-Käufe zählen dabei dreifach, „Gemeinsam angesehen" wiegt stärker als die Katalogquellen und schwächer als echte Käufe.

Zum Datenschutz: Für „Gemeinsam angesehen" werden keine Cookies gesetzt und keine Besucherdaten gespeichert - nur Produktpaare mit einem Zähler. Bots werden verworfen. Ist das KI Cross-Selling installiert, übernimmt das Plugin dessen vorhandene Zähler einmalig beim Update.

Grenzen und Ausschlüsse

Der Höchstpreis des Partners begrenzt, wie teuer ein Partner im Verhältnis zum Ankerprodukt sein darf. Bei 60 passen zu einem Produkt für 100 Euro nur Partner bis 60 Euro. Das erzeugt Sets mit Zubehör-Charakter statt beliebiger Paarungen aus günstigen und teuren Artikeln. Null schaltet die Regel aus.

Nur lieferbare Produkte schließt Abverkaufsartikel ohne Bestand aus, damit keine Sets entstehen, die im Shop sofort wieder ausgeblendet werden.Hersteller ausschließen und Kategorien ausschließen halten Produkte vollständig heraus - sie werden weder Anker noch Partner. Sinnvoll für Gutscheine, Ersatzteile oder Versandartikel.
Zwei Wirkstellen: Der Ausschluss greift beim Erzeugen neuer Sets und bei der Anzeige im Shop. Ein bereits erzeugtes Set mit einem ausgeschlossenen Produkt verschwindet bei aktivem „Unvollständige Bundles ausblenden" ganz, andernfalls wird es ohne dieses Produkt gezeigt. Produkte ohne Hersteller sind nie betroffen; Varianten erben den Hersteller ihres Hauptprodukts.

Einzelprodukte

Der normale Lauf betrachtet die stärksten Produkte aus der Bestellhistorie und ist über „Maximale Ankerprodukte je Lauf" begrenzt.

Im Reiter Einzelprodukte wählst du Produkte gezielt aus. Für diese entstehen Sets ohne die Begrenzung, auch wenn sie in der Bestellhistorie kaum vorkommen. Nach dem Lauf erscheinen die Ergebnisse direkt unter der Auswahl und lassen sich dort freigeben, ablehnen, deaktivieren oder bearbeiten.

Ein ausgewähltes Hauptprodukt schließt seine Varianten mit ein; die Datengrundlage stammt immer von den kaufbaren Produkten.

Findet der Lauf für ein Produkt nichts, hilft Regeln lockern: Für diesen einen Lauf werden alle Datenquellen genutzt, die Mindestwerte auf eins gesetzt, Preisverhältnis und KI-Mindestpunktzahl ausgesetzt und der Zeitraum auf zwei Jahre erweitert.

Was bestehen bleibt: Ausschlüsse für Hersteller und Kategorien, Lagerbestand und aktive Produkte gelten weiter - sonst entstünden Sets, die im Shop gar nicht gezeigt werden dürfen. Die gespeicherten Einstellungen ändern sich nicht, die Lockerung gilt nur für diesen Lauf.

Die KI verwirft im gelockerten Lauf keine Sets mehr, sondern bewertet und benennt sie nur; ihre Einschätzung steht weiterhin an jedem Set. Ergebnisse eines gelockerten Laufs gehen immer in den Prüf-Pool, auch bei aktiver automatischer Freigabe.

Ein weiterer Lauf für dasselbe Produkt ersetzt die vorhandenen Sets nicht, sondern legt zusätzliche an - gleiche Kombinationen werden lediglich aktualisiert. Wie viele Sets ein Produkt im Shop zeigt, steuert „Maximal angezeigte Bundles"; der Standard ist eines. Ein Kennzeichen weist auf mehrfach belegte Ankerprodukte hin, und der Filter „Nur mehrfach belegte Produkte" im Prüf-Pool zeigt genau diese.

Status eines Sets

Ein Set ist entweder offen, freigegeben oder abgelehnt. Die verfügbaren Schaltflächen richten sich danach:

  • Offen - Bearbeiten, Freigeben, Ablehnen
  • Freigegeben - Bearbeiten und Deaktivieren. Deaktivieren nimmt das Set aus dem Shop und stellt es zurück auf offen; Name, Beschreibungstext und Rabatt bleiben erhalten
  • Abgelehnt - Bearbeiten und Freigeben

Die farbigen Kennzahlen neben einem Set erklären sich beim Überfahren mit der Maus.

Ein Set von Hand anlegen

Im Reiter Einzelprodukte lässt sich ein Set auch ohne Analyse zusammenstellen. Produkte über die Suche wählen, nach Name oder Artikelnummer. Das zuerst gewählte Produkt ist das Ankerprodukt und trägt das Kennzeichen „Anker"; über den Pfeil an einem anderen Produkt lässt sich der Anker jederzeit wechseln. Die übrigen sind die Partner.

Gegenseitige Zuweisung, Name und Rabatt lassen sich gleich mitgeben. Das Set geht ohne Analyse und ohne KI in den Prüf-Pool.

Zwei Dinge dazu: Partner müssen kaufbar sein - bei Variantenartikeln also die Variante wählen, nicht das Hauptprodukt. Und eine früher abgelehnte Kombination blockiert ein von Hand angelegtes Set nicht.

Im Prüf-Pool trägt es die Quelle „Manuell angelegt" und lässt sich über den Quellen-Filter gezielt finden; direkt nach dem Anlegen erscheint es zusätzlich in der Ergebnisliste unter der Auswahl.

Filter und Sammelaktionen

Der Prüf-Pool lässt sich nach Quelle, Kategorie, Eigenschaft und Hersteller filtern. Die Filter liegen hinter einem Schalter mit Zähler; aktive erscheinen als entfernbare Chips unter der Leiste.

Über das Kästchen „Alle auswählen" über der Liste erscheinen die Sammelaktionen. „Auswahl freigeben" öffnet ein Fenster mit denselben Angaben wie beim einzelnen Bearbeiten: Rabatt, gegenseitige Zuweisung, Darstellung und Eingeklappt. Die Werte gelten für alle ausgewählten Sets, die anschließend freigegeben werden.

Zum Zurücksetzen: „Allgemeine Einstellung" setzt den Wert am Set zurück, sodass es wieder den Plugin-Einstellungen folgt. Jeder andere Wert wird fest am Set hinterlegt. Bleibt das Rabattfeld leer, ändert sich am Rabatt nichts.

„Abgelehnte aufräumen" sitzt an der Kennzahl Abgelehnt und entfernt die abgelehnten Sets in einem Zug.

Position auf der Produktseite

Vier Positionen stehen zur Wahl: oben in der Kaufbox, direkt über dem Preis; unter der kompletten Kaufbox; über der Tab-Leiste, also oberhalb von Beschreibung und Bewertungen; oder unter dem gesamten Tab-Bereich.

„Nicht anzeigen" blendet die Box aus, ohne die erzeugten Sets zu löschen.

Überschrift anzeigen und Beschreibungstext anzeigen blenden die beiden Textzeilen der Box ein oder aus. Die Texte selbst pflegst du je Set über „Bearbeiten".
Zur Mehrsprachigkeit: Die Standardtexte sind über Textbausteine übersetzt. Ein je Set gesetzter eigener Text erscheint dagegen in allen Sprachen gleich. Bleibt die Überschrift leer, greift der Standardtext; beim Beschreibungstext greift zuerst die Begründung der KI, dann der Standardtext. Beide Werte überstehen einen erneuten Erzeugungslauf.

Darstellung im Shop

Ein Set wird immer als Ganzes gekauft. Einzelne Produkte lassen sich nicht abwählen, damit der Rabatt eindeutig am vollständigen Set hängt.

Artikelnummer anzeigen blendet die Artikelnummer unter jedem Produkt der Box ein und zeigt sie zusätzlich im Prüf-Pool hinter den Produktnamen. Die Suche im Prüf-Pool findet Sets damit auch über die Artikelnummer.

Der Text der Set-Schaltfläche lässt sich anpassen: entweder ein Text für alle Sprachen oder je Sprache ein eigener. Leere Felder fallen erst auf den allgemeinen Text zurück, dann auf den übersetzten Standardtext.

Mit Bundles gegenseitig zuweisen erscheint ein Set nicht nur beim Ankerprodukt, sondern auch auf den Produktseiten der enthaltenen Partner. Das Ankerprodukt wird dort als gleichwertiges Set-Mitglied angezeigt.

Zwei Wege, unabhängig voneinander: Die Einstellung gilt allgemein; zusätzlich lässt sich die gegenseitige Zuweisung im Prüf-Pool über „Bearbeiten" für einzelne Sets setzen. Ein Set mit eigenem Haken erscheint also auch dann beidseitig, wenn die allgemeine Einstellung aus ist.

Produkte verlinken steuert, ob der Produktname in der Box zur Produktseite führt. Ausgeschaltet bleibt der Name reiner Text und der Kunde bleibt auf der Seite.

Klick auf ein Produkt legt fest, was beim Tippen auf ein Produkt in der Box passiert. Zur Wahl stehen Kurzinfo in Modal mit Bild, Artikelnummer, Preis und Kurzbeschreibung, Produktseite im neuen Tab, Produktseite im selben Tab und Nichts. Das Ankerprodukt bleibt in jedem Fall ohne Verlinkung, weil man bereits auf seiner Seite ist.

Grundpreis anzeigen setzt unter den Preis den Grundpreis, etwa 12,90 € / 1 l. Die Angabe stammt aus Shopware und erscheint nur bei Produkten, bei denen eine Inhaltsangabe hinterlegt ist. Streichpreis rot stellt den durchgestrichenen Ursprungspreis in Rot dar; ausgeschaltet bleibt er grau.

Die Darstellung der Produkte bestimmt die Anordnung in der Box. Umbruch in Reihen zeigt vier Produkte je Reihe, auf Tablets zwei, auf Handys eines. Slider hält alle Produkte in einer wischbaren Reihe; am Rechner erscheinen zusätzlich Pfeile, die sich an den Enden deaktivieren. Liste stellt jedes Produkt in eine eigene Zeile über die volle Breite.

Faustregel: Bei mehr als vier Produkten im Set sind Slider oder Liste meist die bessere Wahl - der Umbruch wird dann schnell hoch.

KI-Bewertung

Ist die KI-Bewertung aktiv, wird jedes Set an den gewählten Anbieter geschickt. Die KI entscheidet, ob die Produkte zusammenpassen, vergibt einen Score und schreibt auf Wunsch eine kurze Verkaufsüberschrift. Sets unterhalb des Mindest-Scores werden verworfen und landen gar nicht erst im Prüf-Pool.

Namen, Beschreibungstexte und Rabattbegründungen erzeugt die KI in der Standardsprache des Shops.

Zum Schlüssel: Der API-Key wird serverseitig gespeichert und nie an den Browser ausgeliefert. Über „Verbindung testen" lässt sich der Zugang direkt prüfen.

Verkaufskanal und Sprache

Ganz oben in den Einstellungen wählen Sie die Ebene: Verkaufskanal und Sprache. Angeboten werden nur Kanäle vom Typ Storefront und die Sprachen, die dem gewählten Kanal zugeordnet sind.

  • Kettensymbol je Feld - geschlossen heisst geerbt, offen heisst eigener Wert. Ein Klick schaltet um.
  • Nur Abweichungen - beim Speichern auf einem Kanal wird nur abgelegt, was vom allgemeinen Stand abweicht.
  • Verwerfen - eine Schaltfläche setzt alle eigenen Werte eines Kanals zurück.

Texte der Box

Überschrift, Beschreibungstext und Schaltflächentext stehen je Ebene und Sprache zur Verfügung. Leere Felder erben in dieser Reihenfolge: Kanal und Sprache, allgemein und Sprache, das sprachunabhängige Feld, zuletzt der Textbaustein des Shops.

Die Sprachwahl beginnt mit Alle Sprachen (Standard) - dort stehen die sprachunabhängigen Texte.

Menge je Produkt

Ist die Einstellung aktiv, tragen Kunden in der Box je Produkt eine Menge ein. Der Gesamtpreis, der Streichpreis und die Ersparnis rechnen sofort mit.

Die Ersparnis lässt sich wahlweise als Geldbetrag statt als Prozentsatz ausweisen.

Bundle-Rabatt

Standardmäßig ausgeschaltet. Ist der Rabatt aktiv, wird er gewährt, sobald alle Produkte eines freigegebenen Sets im Warenkorb liegen. Im Warenkorb erscheint er als eigene Position und wird bei jeder Neuberechnung frisch ermittelt: fällt ein Produkt des Sets heraus, verschwindet der Rabatt automatisch.

Der Prozentsatz aus den Einstellungen gilt für alle Sets. Über „Bearbeiten" lässt sich je Set ein abweichender Wert setzen, der dann Vorrang hat.

Die Null ist entscheidend: Ein Set mit Wert null folgt immer dem globalen Rabattsatz - eine spätere Änderung dort wirkt sofort auf alle diese Sets. Nur ein KI-Vorschlag oder ein von Hand gesetzter Wert bindet einen eigenen Satz fest an das Set.
Jedes Produkt zählt nur für ein Set. Überschneiden sich zwei Sets, wird der Rabatt nicht doppelt gewährt.

Der Mindest-Setwert verhindert Rabatte auf Kleinstbestellungen.

Mit Bundle-Name als Rabattname trägt die Rabattposition den Namen des Sets, etwa „Gartenset (-25 %)". So sieht der Kunde im Warenkorb, welches Set den Rabatt ausgelöst hat.

Steht Rabattbetrag im Warenkorb auf Ausblenden, bleibt die Rabattzeile im Storefront sichtbar, nur der Betrag wird nicht angezeigt: in Warenkorb, Offcanvas-Warenkorb, Kasse, Abschlussseite und den Bestellungen im Kundenkonto. Der Rabatt wird trotzdem abgezogen, die Summen bleiben gleich. Bestellmail, Rechnung und Admin zeigen den Betrag weiterhin. Über "Bearbeiten" lässt sich je Set unter Rabattbetrag im Warenkorb abweichend Ausblenden oder Einblenden wählen, "Allgemeine Einstellung" folgt dem Schalter.

Mit Bild der Rabattzeile hinterlegst du in den Einstellungen ein Bild, das im Warenkorb für die Rabattzeile aller Sets verwendet wird. Über „Bearbeiten" lässt sich je Set ein eigenes Bild wählen, das der allgemeinen Einstellung vorgeht. Ohne Auswahl bleibt es beim Platzhalter von Shopware.

Statt eines Prozentsatzes lässt sich je Set ein Rabatt als Betrag hinterlegen: ein fester Abzug in der Shopwährung, zum Beispiel 5 für fünf Euro. Ein Wert größer null gewinnt gegen den Prozentsatz und wird nie größer als die Summe des Sets. Steht dort 0, gilt weiterhin der Prozentsatz.

Die Box im Shop zeigt den genauen Rabattsatz aus der Verwaltung, also auch Zwischenwerte wie 2,5 Prozent. Der Rabattbetrag im Warenkorb wird kaufmännisch auf die Nachkommastellen der Währung gerundet.

Auf Varianten vererben

Ob ein Set auch auf den Varianten des Ankerprodukts erscheint, steuerst du allgemein in den Einstellungen und zusätzlich je Set über „Bearbeiten". Auf Aus bleibt das Set an genau dem Produkt hängen, für das es angelegt wurde - damit lässt sich ein Set für eine einzelne Variante führen.

KI schlägt Rabatt vor

Mit dieser Einstellung vergibt die KI beim Erzeugen für jedes Set einen Rabattvorschlag. Grundlage sind die Passung der Produkte - sehr stimmige Sets brauchen nur einen kleinen Anreiz, lose passende einen größeren - und das Preisniveau des Sets, denn bei teuren Sets wirken schon wenige Prozent.

Der maximale KI-Rabatt deckelt den Vorschlag hart; mehr kann die KI nie vergeben. Der Wert landet als Prozentsatz am Set, ist im Prüf-Pool sichtbar und lässt sich über Bearbeiten jederzeit ändern. Bereits vorhandene Sets behalten ihren Wert.

Gewährt wird der Rabatt weiterhin nur, wenn der Bundle-Rabatt insgesamt eingeschaltet ist.

Rabatt-Diagnose

Über die Rabatt-Diagnose in den Einstellungen lässt sich prüfen, ob eine Kombination von Artikelnummern einen Rabatt auslösen würde. Die Prüfung läuft serverseitig durch exakt dieselbe Logik wie die Warenkorb-Berechnung.

Greift kein Rabatt, nennt sie den konkreten Grund: Schalter aus, Artikelnummer unbekannt, kein freigegebenes Set, fehlendes Set-Produkt oder Prozentwert null.

Zwischenspeicher

Änderungen an Sets wirken sofort im Shop. Beim Freigeben, Ablehnen, Deaktivieren, Bearbeiten oder Löschen werden die betroffenen Produktseiten gezielt aus dem Zwischenspeicher genommen - die Seite des Ankerprodukts und die aller enthaltenen Partner, jeweils samt Varianten.

Kein manuelles Leeren mehr: Ein Leeren des gesamten Shop-Caches ist für Änderungen an Sets nicht mehr nötig.

Automatisierung

Automatisch freigeben gibt Sets ab dem eingestellten Gesamtscore ohne manuelle Prüfung frei. Geplanter Lauf erzeugt über den geplanten Vorgang regelmäßig neue Sets.

Beim Erzeugen über die Administration zeigt ein Fenster den Fortschritt: verarbeitete Ankerprodukte, erzeugte Sets und per KI verworfene. Über Im Hintergrund weiterlaufen lassen geht der Lauf an die Nachrichtenwarteschlange - der Admin ist sofort wieder frei, eine schmale Leiste zeigt den Stand, und der Lauf läuft auch bei geschlossenem Browser weiter.

Der Lauf ist gegen Abbrüche abgesichert: schlägt ein Abschnitt fehl, versucht der Admin es mit wachsenden Pausen erneut, und nach einem Neuladen der Seite wird eine laufende Erzeugung selbständig wieder aufgenommen. Er arbeitet in Abschnitten und lässt sich jederzeit abbrechen - bereits erzeugte Sets bleiben erhalten.

Auf der Konsole: bin/console staw:product-bundles:generate --size=3 --per-product=2

Anzeige prüfen

Erscheint auf einer Produktseite kein Set, obwohl eines vorliegen müsste, beantwortet die Prüfung „Anzeige prüfen" das in einem Durchgang: Artikelnummer eingeben, und sie nennt die Sets, die auf dieser Seite erscheinen - und bei den übrigen den Grund, warum nicht.

Die Prüfung verwendet dieselbe Zuordnung wie die Storefront, einschließlich Varianten und gegenseitiger Zuweisung. Was sie anzeigt, ist also genau das, was der Kunde sieht.

Problemlösung

Es entstehen keine Sets: Meist fehlt Bestellhistorie. Senke die Mindestanzahl gemeinsamer Bestellungen oder aktiviere zusätzlich die Quelle Gemeinsame Kategorien.
Die Box erscheint nicht im Shop: Prüfe, ob die Sets freigegeben sind, ob die Anzeige im Storefront aktiv ist und ob die Position nicht auf „Nicht anzeigen" steht. Am schnellsten geht das über „Anzeige prüfen" mit der Artikelnummer. Ein Leeren des Caches ist nicht nötig, das erledigt das Plugin selbst.
Ein Set fehlt plötzlich: Ist „Unvollständige Bundles ausblenden" aktiv, verschwindet ein Set, sobald eines seiner Produkte nicht mehr verfügbar oder im Verkaufskanal nicht mehr sichtbar ist.
Der Rabatt greift nicht: Die Rabatt-Diagnose nennt den Grund in einem Durchgang - das erspart das Durchprobieren.

Support

Fragen und Wünsche gern direkt an uns - der Support kommt vom Entwickler, nicht aus einer Warteschleife. Über die Plugin Suite im Admin lässt sich zusätzlich ein Feature anfragen.

Alle Einstellungen

Jede Einstellung des Plugins mit Standardwert und Erklärung, in derselben Reihenfolge wie im Administrationsbereich. Die Texte stammen direkt aus dem Plugin (Version 1.7.26).

Platzierung im Shop

Anzeige im StorefrontStandard: an

Schaltet die Bundle-Box im Shop insgesamt ein oder aus.

Position auf der ProduktseiteStandard: Unter dem Buy-Container

Legt fest, wo die Bundle-Box erscheint.

Einbau per JavaScriptStandard: aus

Für Themes, die die Standard-Vorlagen ersetzt haben und in denen die Box deshalb nicht erscheint. Die Box wird dann am Seitenende ausgegeben und an die angegebene Stelle verschoben. Greift automatisch nur, wenn die reguläre Position nicht gerendert hat.

Ziel im ThemeStandard: leer

CSS-Selektor des Elements, an dem die Box erscheinen soll, zum Beispiel .product-detail-description.

EinfügenStandard: Nach dem Element

Lage der Box zum gewählten Element.

Auf Varianten anzeigenStandard: an

Zeigt Bundles des Hauptprodukts auch auf allen Varianten an.

Varianten-AnzeigeStandard: Auf allen Varianten anzeigen

Legt fest, auf welchen Varianten ein Bundle erscheint. Nur enthaltene Variante: Box und Rabatt gelten nur für die Variante, die im Bundle als Anker gewählt ist, etwa wenn Mengen im Set von der Variante abhängen. Bei älteren Bundles die Variante im Bearbeiten-Dialog als Anker wählen und speichern.

Bundles gegenseitig zuweisenStandard: aus

Ein Bundle erscheint dann auch auf den Seiten seiner Partnerprodukte, nicht nur beim Ankerprodukt. Lässt sich zusätzlich je Bundle im Bearbeiten-Fenster setzen.

Bundles je ProduktseiteStandard: 1

Wie viele Bundle-Boxen auf einer Produktseite höchstens erscheinen. Möglich sind 1 bis 6.

Aufbau der Box

Maximale Breite der BoxStandard: 0

Begrenzt die Breite in Pixeln und stellt die Box mittig. 0 bedeutet keine Begrenzung, dann folgt sie dem Container des Themes. Im Kaufbereich wirkt die Angabe nicht, dort gibt die schmale Spalte die Breite vor. Möglich sind 0 bis 2400.

Darstellung der ProdukteStandard: Umbruch in Reihen

Umbruch zeigt vier Produkte je Reihe, auf Tablets zwei und auf Handys eines. Slider hält alles in einer Reihe zum Wischen, mit Pfeilen am Rechner. Liste stellt jedes Produkt in eine eigene Zeile - am ruhigsten bei vielen Produkten.

Darstellung mobilStandard: Wie oben eingestellt

Eigene Anordnung unterhalb von 768 Pixeln Breite. So lässt sich etwa am Rechner eine Liste zeigen und mobil ein Slider. Die Pfeile des Sliders erscheinen dort nicht, gewischt wird mit dem Finger.

Box eingeklappt anzeigenStandard: aus

Die Bundle-Box zeigt zunächst nur die Überschrift, ein Klick darauf klappt sie auf. Braucht die eingeblendete Überschrift.

Überschrift anzeigenStandard: an

Blendet die Überschrift der Bundle-Box ein oder aus. Der Text wird je Bundle über "Bearbeiten" gepflegt.

Beschreibungstext anzeigenStandard: an

Blendet die Zeile unter der Überschrift ein oder aus. Der Text wird je Bundle über "Bearbeiten" gepflegt.

Unvollständige Bundles ausblendenStandard: an

Blendet ein Bundle aus, sobald ein Produkt nicht mehr verfügbar oder sichtbar ist.

Produkte in der Box

UVP als GrundlageStandard: aus

Nutzt die Summe der UVP als Streichpreis, sofern bei den Produkten ein UVP gepflegt ist. Der Rabatt wirkt dadurch größer. Ohne gepflegten UVP bleibt die Summe der regulären Preise die Grundlage.

Bild der RabattzeileStandard: leer

Wird im Warenkorb für die Rabattzeile aller Bundles verwendet. Ein Bild am einzelnen Bundle geht vor. Ohne Auswahl bleibt es beim Platzhalter von Shopware.

Streichpreis rotStandard: an

Stellt den durchgestrichenen Ursprungspreis in Rot dar. Ausgeschaltet bleibt er grau.

Menge je ProduktStandard: aus

Kunden können in der Box je Produkt eine Menge eintragen. Der Gesamtpreis rechnet sofort mit. Ausgeschaltet wird jedes Produkt einmal in den Warenkorb gelegt.

Varianten zur AuswahlStandard: aus

Ist ein Produkt des Sets eine Variante, erscheint eine Auswahlliste mit den Geschwister-Varianten. Preis und Warenkorb folgen der Auswahl, und der Rabatt greift auch dann, wenn eine andere Variante gewählt wurde.

Grundpreis anzeigenStandard: aus

Zeigt unter dem Preis den Grundpreis, etwa 12,90 € / 1 l. Die Angabe stammt aus Shopware und erscheint nur bei Produkten, bei denen eine Inhaltsangabe hinterlegt ist.

Artikelnummer anzeigenStandard: an

Zeigt die Artikelnummer unter jedem Produkt der Bundle-Box und im Prüf-Pool.

Klick auf ein ProduktStandard: Kurzinfo in Modal

Was passiert, wenn ein Kunde in der Box auf ein Produkt tippt. Das Ankerprodukt bleibt in jedem Fall ohne Verlinkung, da man bereits auf seiner Seite ist.

Aufbau der Bundles

Produkte je BundleStandard: 3 Produkte

Wie viele Produkte ein Bundle insgesamt enthält, inklusive des Ankerprodukts.

Bundles je ProduktStandard: 2

Wie viele verschiedene Bundles für ein Produkt erzeugt werden. Die Sets überschneiden sich nicht.

Kleinere Bundles zulassenStandard: an

Erlaubt Bundles mit weniger Produkten, wenn nicht genug passende Partner gefunden werden.

Maximale Ankerprodukte je LaufStandard: 500

Begrenzt die Laufzeit bei großen Katalogen.

Nur Produkte ohne BundleStandard: aus

Überspringt Produkte, für die bereits ein Bundle existiert.

Datenquellen

Warenkorb-AnalyseStandard: an

Produkte, die in der Bestellhistorie gemeinsam gekauft wurden. Die stärkste Quelle.

Mindestanzahl gemeinsamer BestellungenStandard: 3

Wie oft zwei Produkte zusammen gekauft worden sein müssen.

Betrachtungszeitraum in TagenStandard: 365

Wie weit die Bestellhistorie zurück ausgewertet wird.

Gemeinsam angesehenStandard: an

Produkte, die Besucher innerhalb desselben Besuchs angesehen haben. Braucht das eingeschaltete Tracking und etwas Zeit zum Sammeln.

Ansichten-TrackingStandard: an

Zeichnet auf Produktseiten auf, welche Produkte im selben Besuch angesehen werden. Ohne Cookies, nur über die Session, Bots werden verworfen.

Merkfenster je BesuchStandard: 6

Wie viele zuletzt angesehene Produkte je Besuch mit dem aktuellen Produkt gepaart werden. Möglich sind 2 bis 20.

Mindestanzahl gemeinsamer AnsichtenStandard: 3

Wie oft zwei Produkte zusammen angesehen worden sein müssen, bevor das Paar zählt.

Ansichten aufbewahren (Tage)Standard: 365

Ältere Zähler werden beim Erzeugen und im Zeitplan gelöscht. Möglich sind 30 bis 3650.

ErfolgsmessungStandard: an

Zählt je Bundle, wie oft es gesehen, in den Warenkorb gelegt und bestellt wurde. Die Zahlen stehen an jedem Bundle im Prüf-Pool. Ausgeschaltet wird nichts mehr gezählt, vorhandene Zahlen bleiben erhalten.

Abgelehnte Bundles löschen nach (Tagen)Standard: 0

Räumt den Prüf-Pool automatisch auf. 0 behält abgelehnte Bundles dauerhaft. Möglich sind 0 bis 3650.

Gemeinsame KategorienStandard: an

Produkte aus denselben Kategorien. Hilft, wenn wenig Bestellhistorie vorliegt.

Gemeinsame EigenschaftenStandard: aus

Produkte mit denselben Eigenschaftswerten.

Gleicher HerstellerStandard: aus

Produkte desselben Herstellers. Nur als Notnagel sinnvoll.

Nur aktive ProdukteStandard: an

Ignoriert deaktivierte Produkte bei der Erzeugung.

Höchstpreis des Partners (% vom Anker)Standard: 0

Ein Partner darf höchstens diesen Anteil des Ankerpreises kosten. 60 bedeutet: zu einem Produkt für 100 Euro passen nur Partner bis 60 Euro. 0 schaltet die Regel aus. Möglich sind 0 bis 1000.

Abgelehnte Vorschläge überspringenStandard: an

Einmal abgelehnte Kombinationen werden nicht erneut vorgeschlagen, auch nicht nach dem Aufräumen des Prüf-Pools.

Nur lieferbare ProdukteStandard: aus

Schließt Produkte aus, die als Abverkauf ohne Bestand geführt werden. Verhindert Bundles, die im Shop sofort wieder verschwinden.

Bundle-Rabatt

Bundle-Rabatt aktivStandard: aus

Gewährt den Rabatt, sobald alle Produkte eines Bundles im Warenkorb liegen. Standardmäßig aus.

Rabatt in ProzentStandard: 5.0

Gilt für alle Bundles. Ein je Bundle gesetzter Wert hat Vorrang, 0 bedeutet: diesen Wert verwenden. Möglich sind 0 bis 90.

Bundle-Name als RabattnameStandard: an

Die Rabattposition im Warenkorb trägt den Namen des Bundles, z. B. "Gartenset (-25 %)". Der Kunde sieht sofort, welches Set den Rabatt ausgelöst hat. Ausgeschaltet gilt die Beschriftung unten.

Bezeichnung im WarenkorbStandard: leer

Leer lassen, um den Bundle-Namen zu verwenden.

Rabatt bei abweichender MengeStandard: Nur die hinterlegte Menge

Wie der Rabatt auf Mengen reagiert, die von der im Bundle hinterlegten abweichen. Nur die hinterlegte Menge: weniger geht nicht, mehr wird nicht rabattiert. Mehr erlaubt: die hinterlegte Menge ist Pflicht, jedes weitere Stück zählt voll mit. Jede Menge: ein Stück je Position genügt. Wirkt nur bei änderbarer Menge.

Ersparnis als BetragStandard: aus

Zeigt die Ersparnis als Geldbetrag statt als Prozentsatz. Bei einem festen Betrag oder aktiver UVP-Grundlage gilt das ohnehin.

Mindest-Setwert für Rabatt (Euro)Standard: 0

Unterhalb dieses Setwerts wird kein Rabatt gewährt. 0 schaltet die Grenze aus.

KI-Bewertung

KI-Bewertung aktivStandard: aus

Lässt jedes Set von der KI prüfen und benennen. Ohne KI zählen nur die Datenquellen.

KI-AnbieterStandard: OpenAI (ChatGPT)

Der gewählte Anbieter wird für die Bewertung verwendet.

Mindest-Score der KIStandard: 50

Sets unterhalb dieses Werts werden verworfen. Möglich sind 0 bis 100.

Bundle-Namen von der KIStandard: an

Lässt die KI eine kurze Verkaufsüberschrift für das Set schreiben.

KI schlägt Rabatt vorStandard: aus

Die KI schlägt beim Erzeugen je Bundle einen Rabattsatz vor - anhand der Passung der Produkte und des Preisniveaus des Sets. Der Vorschlag landet als Prozentwert am Bundle und lässt sich im Prüf-Pool jederzeit ändern. Wirkt nur, wenn der Bundle-Rabatt eingeschaltet ist.

Höchstzahl KI-Aufrufe je LaufStandard: 0

Kostenbremse bei großen Katalogen. Ist die Grenze erreicht, laufen die restlichen Bundles ohne KI weiter. 0 bedeutet keine Grenze.

Maximaler KI-Rabatt (%)Standard: 15

Obergrenze für den Vorschlag. Die KI kann nie mehr als diesen Wert vergeben. Möglich sind 1 bis 50.

Automatisierung

Automatisch freigebenStandard: aus

Gibt Bundles ab dem eingestellten Score ohne manuelle Prüfung frei.

Score für automatische FreigabeStandard: 70

Nur Bundles ab diesem Gesamtscore werden automatisch freigegeben. Möglich sind 0 bis 100.

Geplanter LaufStandard: aus

Erzeugt regelmäßig neue Bundles über den Scheduled Task.

Verfügbarkeit

Direkt über Stone & Water

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Alle Preise netto zzgl. USt.

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Shopware Store

In Vorbereitung

Das Plugin wird im offiziellen Shopware Community Store gelistet. Installation und automatische Updates laufen dann über den Plugin Manager im Backend, die Abrechnung über deinen Shopware-Account. Sobald verfügbar, verlinken wir es hier.